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Elke und die Wuschelbärenbande und hier geht es zu Teil 2 Hallo liebe Wuschelbärenliebhaber und solche, die es noch werden wollen! Es gibt ein wunderschönes Sprichwort, das besagt: „Aller Anfang ist schwer“. Und genau das ist jetzt auch mein Problem, denn ich möchte Euch gerne ein paar nette Geschichtchen über meine „Wuschelbärenbande“ erzählen, die mittlerweile auf 12 Mitglieder angewachsen ist, aber ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Okay, ich versuch’s. Es war einmal … nee Quatsch, so fangen Märchen an, das was ich Euch allerdings erzählen möchte, sind Alltagsgeschichten aus „meinem Wuschelbärenhaushalt“, die passieren „Life“. Zweiter Versuch: Zuerst einmal möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Elke, ich wohne in Bad Krozingen (Baden-Württemberg), liebe Plüschtiere und vor allen Dingen Teddys über alles und bin seit ca. 1 ½ Jahren begeisterte Wuschelbären Adoptiv-Mama! Wie ich dazu kam? War ganz witzig. Ich suchte im Internet nach lustigen Bildern von Teddybären, da ich für ein kleines Mädchen in meinem Bekanntenkreis eine Geburtstagskarte selbst basteln wollte. Da die Kleine Teddybären liebt, musste es natürlich ein Bild von einem süßen Teddy sein. Und als ich da so suchte, entdeckte ich plötzlich das Foto eines Adoptivbären von Silvia. Sofort war ich Feuer und Flamme und loggte mich unter der darunter aufgeführten Internetadresse ein. Mein Herz schlug höher als ich die vielen hübschen Fotos von all den netten „Wuschels“ sah. Da ich am gleichen Tag leider nicht so viel Zeit hatte, loggte ich mich dann am darauffolgenden Wochenende nochmals ein und schaute mir erst mal in Ruhe alle Bären an. Je länger ich schaute, umso mehr wuchs in mir der Wunsch, einen dieser herzallerliebsten Bären zu „adoptieren“. Ich verguckte mich in einen niedlichen kleinen Wuschel mit dem Namen „Pit“. Auf meine Anfrage per E-Mail, ob ich ihn bestellen könnte und wie es mit dem Bezahlen funktioniert, gab mir Silvia leider eine Absage, da der süße kleine Pit leider schon vergeben, pardon „adoptiert“ war. Also nächster Versuch: „Pastete“
Pastete
Hurra, Pastete war noch zu haben (seinen Namen erhielt er übrigens wegen seiner vielen Brauntöne im Fell). Dass ich mich in diesen lustigen Kerl mit seiner Zipfelmütze sofort verliebt habe, kann man sicher verstehen, oder (siehe Bild)? Also wurde Pastete sogleich geordert und Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich tierisch aufgeregt war, bis mein „erstes Adoptivkind“ eintraf. Als endlich die lange Wartezeit vorbei war und ich den nett verpackten Karton mit meinem „Wuschelbär“ drin in den Händen hielt, war die Neugierde auf den süßen Neuankömmling kaum noch zu ertragen. Vorsichtig öffnete ich den Karton (was gar nicht so leicht war, denn Silvia ist eine wahre Verpackungskünstlerin und sie liebt Klebeband … ). Okay, als ich dann endlich den Karton öffnen konnte und mein „Adoptivkind“ in den Händen hielt, war die Freude groß. Zwei schwarze Kulleraugen blickten mir etwas ängstlich entgegen, aber als ich zu ihm sagte: „Hallo Pastete, herzlich willkommen bei mir zu Hause in Bad Krozingen“, wurden seine Gesichtszüge schon entspannter. „Hallo“, flüsterte er, „bist Du meine neue Mama?“ „Ja“, sagte ich, „ich heiße Elke und bin jetzt Deine Adoptivmama“. Das Grinsen in dem niedlichen Gesicht wurde daraufhin breiter und ich wusste, das Eis war gebrochen. Sofort erzählte er mir natürlich von seiner abenteuerlichen Reise in dem dunklen Karton und dass er ganz schön viel Angst hatte. Aber jetzt ist alles gut und er fand einen netten Platz zwischen meinen anderen vielen Teddys. Pastete fühlte sich zwar Pudel wohl, aber irgendwie konnte ich das Gefühl nicht loswerden, dass ihm etwas fehlte. Eines Nachts als ich nicht schlafen konnte, ging ich ins Wohnzimmer und wollte noch ein bisschen Fernsehen schauen, da entdeckte ich, dass mein kleiner Wuschel sich tatsächlich schnell eine Träne verdrückte. Sofort ging ich zu ihm. „Pastete mein Süßer, was ist los? Hast Du schlecht geträumt?“ Ich nahm ihn auf den Arm und setzte mich mit ihm auf das Sofa. „Nein“ schluchzte er, „weißt Du, ich liebe es bei Dir zu sein und bei den anderen Teddys, aber ich vermisse meine Kumpels von zu Hause.“ Ach du liebe Güte, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, dass er ja in seinem ersten zu Hause Kumpels hatte und bei mir zu Hause war er der einzige „Wuschelbär“. „Weißt du was mein Süßer“ sagte ich zu ihm, „ ich mache dir einen Vorschlag. Wir beide gehen jetzt schlafen und morgen Abend, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, setzen wir uns an den Computer und du sagst mir, wen du dir als Kumpel wünscht und den adoptieren wir dann, okay?“ Die kleinen schwarzen Knopfaugen strahlten sofort wieder zufrieden und wir legten uns schlafen. Am nächsten Tag konnte es Pastete natürlich kaum erwarten bis ich von der Arbeit nach Hause kam. Kaum war ich im Wohnzimmer schon rief es aus seiner Ecke „Hallo Mama, gehen wir jetzt an den Computer, meinen Kumpel aussuchen?“ „Na klar mein Kleiner, kannst es kaum erwarten was?“ antwortete ich ihm und holte den vor Freude hüpfenden Wuschel aus seiner Ecke und ging mit ihm ins Arbeitszimmer zu meinem Computer. Einschalten – Homepage eingeben – warten, fertig und schon strahlten uns jede Menge netter Wuschelbären entgegen. „Okay Pastete, möchtest du einen Kumpel in deiner Größenordnung oder lieber einen kleineren oder vielleicht doch einen größeren?“ Ohne nachzudenken sagte er „ich möchte Schloggy oder Smacks, oder vielleicht beide?“ Ah ja, dachte ich, guck einer an. Mein kleiner Wuschel wusste schon sehr genau, wen er als Kumpel haben wollte. Umso besser, mussten wir schon nicht so lange suchen. Leider konnten wir uns aber nun wirklich nicht entscheiden, wen wir nehmen sollten. Also musste Adoptivmama entscheiden und die sagte „okay, wir adoptieren beide!“ Pastete wäre mir vor Freude fast noch vom Schreibtisch gehüpft, ich konnte ihn gerade noch abfangen. So kam es, dass ich Silvia meine Adoptionswünsche schrieb und Schloggy und Smacks machten sich ebenfalls auf die Reise zu uns nach Bad Krozingen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden…
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